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Julia Deyneka, Viola

Julia Deyneka, Viola

Julia Deyneka, Viola

Julia Deyneka wurde 1982 in Sachalin geboren. Von 1994 bis 2000 studierte sie an der Musikfachschule des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums bei Maria Sitkovskaja, danach bei Prof. Alexander Bobrovsky am Tschaikowsky Konservatorium. Von 2001 war sie Studentin von Prof. Felix Schwartz an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, wo sie 2007 das künstlerische Diplom erwarb. Im Jahr 2005 wurde sie 1. Solo-Bratschistin der Staatskapelle Berlin unter Generalmusikdirektor Daniel Barenboim.

Schon als vierzehnjährige wurde sie Preisträger internationaler Wettbewerbe. Im Jahr 1997 gewann sie den 1. Preis beim »Nikolai Rubinstein« Wettbewerb im Fach Viola und im selben Jahr ebenfalls ersten Preis und goldene Medaille beim Instrumental Wettbewerb Rovere d’Oro in Italien. In 2007 war sie Finalistin des Internationalen Viola Wettbewerbs in Markneukirchen. Sie wurde von mehreren Förderern und Stiftungen unterstützt und ausgezeichnet, u. a. von Vladimir Spivakov und »New Names« Stiftung.

Als Solistin debütierte sie mit dem Philharmonischen Orchester von Nizhniy Novgorod unter der Leitung von Vladimir Ziva (Walton Viola Konzert). Es folgten zahlreiche Auftritte mit verschiedenen Kammerorchestern, u. a. Moskauer Staatliches Orchester.

In der Saison 2002/03 arbeitete sie als Solistin mit dem Orchester des Theaters Vorpommern. Im Winter 2005 debütierte sie im Norddeutschen Rundfunk mit der Einspielung von Paganini »La

Campanella.« Als Kammermusikerin musiziert sie bei internationalen Festivals u. a. in Lockenhaus, Schleswig-Holstein oder bei der Kronberg Akademie mit Yuri Bashmet, Oleg Maisenberg, Gidon Kremer und Daniel Barenboim.

Seit 2006 unterrichtet Julia Deyneka an der von Daniel Barenboim ins Leben gerufenen Akademie für junge Musiker in Sevilla. Sie war Mentor beim Jugend Orchester von Andalusien (unter Leitung von D. Barenboim) in Malaga. Seit Oktober 2007 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock.

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