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Olivier Doise, Oboe

Olivier Doise, OboeOlivier Doise war unmittelbar nach seinem Abschluss am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris Mitglied des National Orchestra Bordeaux-Aquitaine, bevor er mit nur 23 Jahren zum Solo-Oboisten der Pariser Oper berufen wurde. Seit 2009 hat er die gleiche Position im Orchestre Philharmonique de Radio France inne.

Seine vielfältigen Aktivitäten als Solist, Kammermusiker und Mitglied des Bläserensembles à Vent Paris-Bastille führen ihn in die großen Konzertsäle und zu den wichtigen Festivals der Welt, so z.B. zum Luzern Festival, zum Seoul Spring Festival, in die Wigmore Hall in London, das Concertgebouw in Amsterdam, nach Berlin, Brüssel, Birmingham, Moskau und Caracas. Er musiziert mit Seiji Ozawa, Emmanuel Krivine, Philippe Bernold, Jérôme Pernoo u.a.

Neuem gegenüber stets aufgeschlossen ist er Widmungsträger des »Concerto Sacra« von Richard Dubugnon, das er zur Eröffnung des »Présences«-Festivals von Radio France im Februar 2015 mit überwältigendem Erfolg uraufgeführt hat. Im Juni 2015 stellte er Alain Louviers neue Sonate »Wie schön ist die Prinzessin Salome heute Nacht« für Oboe und Klavier vor.

Mit dem Pianisten Alexandre Tharaud hat er das gesamte Oboenrepertoire von Francis Poulenc eingespielt. Seine CD mit Werken von J. S. Bach wurde vom Télérama-Magazin als »exzeptionelles Ereignis« bezeichnet. Mit dem Tänzer und Choreografen Kader Belarbi entwickelte er eine Performance zu Benjamin Brittens Oboenstück »Formeries« für das Pariser Palais Garnier.

Olivier Doise ist Professor am Conservatoire à Rayonnement Régional de Boulogne-Billancourt und hält Meisterklassen auf der ganzen Welt, zuletzt im Sommer bei der »Domain Forget’s Academy of Music and Dance« in Quebec / Kanada.

Zur Website von Olivier Doise

 

Sechs Fragen an den Oboisten Olivier Doise

Du warst bereits bei »CLASSIX Kempten« zu Gast – sind dir spezielle Erlebnisse in Erinnerung?
Eine besondere Erfahrung war, 2015 das Quintett für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier von Kalevi Aho geübt, geprobt, gespielt und darüber hinaus auch den Komponisten getroffen zu haben.

Was reizt dich speziell beim Raritäten-Festival »CLASSIX Kempten« teilzunehmen?
Ich genieße es sehr, ein tolles Repertoire zu entdecken, das ich noch nie gespielt habe, und dies mit hervorragenden Musikern zu teilen.
Ich liebe auch das Theater, die Stadt Kempten als den Rahmen des Festivals und den Fluß.

Kanntest du einige der während des Festivals gespielten Stücke vorher?
Ich habe im Moment noch keine Ahnung von den Stücken, aber ich vertraue dir vollständig.

Wie bist du zu deinem Instrument gekommen? Welches andere Instrument könntest du dir vorstellen zu spielen?
Schon mein Vater und mein Großvater haben Oboe gespielt und ich fand den Oboen-Lehrer sehr nett.
Ich könnte alle Instrumente spielen! Aber wenn ich wechseln sollte, dann zum Singen! In dem Fall sollte ich aber einen sehr guten Lehrer haben!

Wenn du nicht Musiker geworden wärst, dann …
… ein Handwerker wie Gärtner, Maurer oder Maler, aber nicht Elektriker (ich hasse Kabel!). Ich würde auch gerne ein Wissenschaftler sein, der mit den Zahlen spielt.

Dein Lieblingsgericht? (Wird während des Festivals vielleicht zubereitet…)
Natürlich Olivers Tiramisu!

 

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