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Lauma Skride, Klavier

Lauma Skride, KlavierLauma Skride wurde 1982 in Riga als jüngste von drei Schwestern in eine lettische Musikerfamilie geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie Klavier zu spielen und wurde wenig später Schülerin von Anita Paze an der Musikhochschule »Emil Darzins« in Riga. Anschließend studierte sie in der Klasse von Prof. Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Seit ihrem elften Lebensjahr nahm sie an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil (u. a. am Maria-Canals-Wettbewerb in Spanien und an der Cleveland International Piano Competition in den USA) und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Insbesondere für ihre Interpretationen des deutschen klassischen und romantischen Repertoires wird die Wahl-Berlinerin Lauma Skride, seit 2008 Trägerin des Beethoven-Ringes, geschätzt: Sie gastierte bei Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, den Hamburger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie oder dem Orquesta de Gran Canaria. Zu den Dirigentinnen und Dirigenten, mit denen Lauma Skride arbeitet, gehören Andris Nelsons, Kristjan Järvi, Anu Tali, Muhai Tang, John Storgards, Pedro Halffter, Yan Pascal Tortelier und Cornelius Meister. In den letzten Jahren gastierte sie u. a. beim Philharmonischen Orchester Heidelberg, bei den Essener Philharmonikern unter Tomas Netopil, beim Staatsorchester Bremerhaven und beim Osnabrücker Symphonieorchester.

Seit 2016 ist Lauma Skride Mitglied des »Skride Quartettes«, zusammen mit Baiba Skride, Harriet Krijgh und Lise Berthaud. Das Ensemble unternimmt regelmäßige Konzerttourneen und veröffentlichte im Frühjahr 2018 seine erste CD bei Orfeo. Zu Lauma Skrides den weiteren Kammermusikpartnern zählen Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta und Julian Steckel, sowie Jörg Widmann, Christian Tetzlaff und das Armida Quartett.

Im Herbst 2019 wird sie das Klavierkonzert von Clara Schumann anlässlich deren 200. Geburtstags mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Andris Nelsons aufführen.

 

Sechs Fragen an die Pianistin Lauma Skride

Du kommst erstmals nach Kempten – kanntest du das Festival vorher?
Ja, das Festival kannte ich schon von Freunden, die schon einmal dabei waren und die immer schönes davon erzählt haben!

Was reizt dich speziell beim Raritäten-Festival »CLASSIX Kempten« teilzunehmen?
Ich finde es immer sehr spannend neues, unbekanntes Repertoire zu lernen! Es ist wunderbar, dass es noch so vieles zu entdecken gibt und dass es so ein Raritäten-Festival gibt!

Kanntest du einige der während des Festivals gespielten Stücke vorher?
Nein, ich kannte keines der Stücke vorher. Das wird tatsächlich alles Premiere für mich sein!

Wie bist du zu Deinem Instrument gekommen? Welches andere Instrument könntest du dir vorstellen zu spielen?
Als Kind wollte ich eigentlich Geige lernen, da meine beide älteren Schwestern schon Geige spielten. Dazu hat meine Mutter gesagt, eine dritte Geige im Haus komme nicht in Frage! Daraufhin wollte ich alles mögliche lernen: Flöte, Cello, Horn. Als ich mich nicht entscheiden konnte, fragte mich meine Mutter (die selber Pianistin ist), ob ich doch nicht einfach Klavier spielen möchte. Am Anfang war ich gar nicht so begeistert, habe mich dann aber doch sehr schnell in das Klavierspielen und die Klaviermusik verliebt und bin inzwischen unendlich dankbar, dieses Instrument zu spielen!

Wenn du nicht Musiker geworden wärst, dann …
Oh, das ist eine schwierige Frage. Seit ich sehr klein war, wollte ich unbedingt Musikerin werden. Ich glaube, mit der Frage würde ich mich erst dann beschäftigen, wenn ich nicht mehr spielen könnte.

Dein Lieblingsgericht? (Wird während des Festivals vielleicht zubereitet …)
Ikura Uzura!

 

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